Vom Güterbahnhof

Wo heute getanzt und gefeiert wird, hat die Bahn früher Güter umgeschlagen. 2004 und 2005 haben Svetlana und Eugen Lorenz die denkmalgeschützte Alte Güterabfertigung Lingen restauriert und zur Tanzgalerie umgebaut.

Die Güterabfertigung vor dem Umbau: Backsteinbau mit Laderampe unter grauem Himmel
vorher
Der Eingang der Tanzgalerie heute: Backsteinfassade, Holzdach und rote Treppe
heute

Die Geschichte des Gebäudes

  1. 19. Jh.

    Bau der Güterabfertigung für den Bahnhof Lingen.

  2. bis 1999

    Die Deutsche Bahn nutzt das Gebäude.

  3. 1999 bis 2004

    Das Gebäude gehört der Stadt Lingen und steht leer.

  4. Juni 2004

    Svetlana und Eugen Lorenz übernehmen das Gebäude. Es bekommt offiziell die Hausnummer 10.

  5. 2004 und 2005

    Restaurierung und Umbau zum Tanz-, Sport- und Kulturzentrum.

  6. heute

    Drei Tanzsäle, das Galerie-Café und die Kostümgalerie unter einem Dach.

Ein Denkmal der Technikgeschichte

Stadt Lingen und Land Niedersachsen haben die Güterabfertigung als Denkmal der Wirtschafts- und Technikgeschichte unter Schutz gestellt. Rund um den alten Bahnhof ist ein neues Viertel mit Firmen, Medien und Kunst entstanden, mittendrin die Tanzgalerie.

Der Umbau in Bildern

Bei der Sanierung wurden die Dächer, die Fassade, die Fenster, die Elektroleitungen, die Heizung, die Sanitäranlagen und die Böden erneuert. Wichtig war, den Charakter des Gebäudes zu bewahren und es so herzurichten, wie es früher ausgesehen hat. Aus der Bahnzeit erhalten sind unter anderem die Holzträger, die heute in den Räumen zu sehen sind.

1Vorherdas leerstehende Gebäude

  • Laderampe der Güterabfertigung mit Holzvordach und Bauschuttcontainer
  • Backsteinfassade der leerstehenden Güterabfertigung unter grauem Himmel
  • Giebelseite der Güterabfertigung mit Kopfsteinpflaster
  • Offenes Ladetor an der Rampe, davor ein Container
  • Dunkle Lagerhalle mit Holzstützen und Sprossenfenstern
  • Leere Halle mit Holzträgern und weiß gestrichenen Wänden
  • Halle voller Holzschutt vor den hohen Fenstern
  • Weiße Halle mit Sprossenfenstern vor dem Umbau
  • Halle mit alter Treppe und Werkbänken
  • Holzbalkendecke der alten Halle
  • Lange Backsteinfassade der Güterabfertigung mit Laderampe, davor Kopfsteinpflaster
  • Rundbogenöffnung in der Backsteinwand mit Holztor, dahinter die Halle
  • Lange Halle mit weißer Holzdecke, Gerümpel und einer mobilen Toilette
  • Leere weiße Halle mit Stahltreppe und offenen Durchgängen
  • Halle mit weiß gekalkter Wand, alter Holzdecke und Durchgang mit Holztor
  • Holztreppe in einem holzverkleideten Treppenhaus

2InnenausbauLeitungen, Heizung, Böden

  • Halle während der Entkernung mit Arbeitern
  • Helfer mit Schubkarre in der Halle
  • Drei Männer auf der Baustelle
  • Aufgebrochene Wand mit freigelegtem Mauerwerk
  • Raum im Rohbau mit Leiter und Werkzeug
  • Neue Holzständer für eine Wand in der Halle
  • Aufbau einer Trennwand mit Holzrahmen
  • Gestapelte Dämmstoffpakete auf der Baustelle
  • Holzlatten und Unterkonstruktion im Saal
  • Helle Halle mit Sprossenfenstern, Helfer mit Schubkarren beim Ausräumen
  • Halle mit am Boden liegenden Stahlrahmen vor Rundbogenfenstern
  • Dunkle Halle mit Holzstützen und Dachbindern, Rohre am Boden
  • Entkernter Raum mit Fenstern, Eingangstür und Klappstuhl
  • Grauer Standapparat auf einem Sockel in der Halle, daneben ein Helfer
  • Alte Holztreppe mit Geländer im entkernten Treppenhaus
  • Helfer auf einer Leiter bei der Arbeit an der geöffneten Decke mit Dämmfolie

3Die Tanzsäle entstehenSchwingboden, Spiegel, Trennwände

  • Gitter aus Holzlatten als Unterbau für den Schwingboden
  • Unterkonstruktion des Schwingbodens vor einer Backsteinwand
  • Verlegung des Bodens im Saal
  • Gestapelte Lattenroste vor der Backsteinwand
  • Saal mit Holzbalkendecke im Bau, Lattenunterboden und Arbeitstisch
  • Halb verlegtes Parkett vor der Backsteinwand mit Rundbogenfenstern
  • Saal mit frisch verlegtem dunklem Parkett, Kabel am Boden

4FertigEröffnung und erste Kurse

  • Fertiger Tanzsaal mit dunklem Parkett und Holzdecke
  • Tanzsaal mit Backsteinwand und Sprossenfenstern
  • Eingang der Tanzgalerie mit Treppe und Schriftzug

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